»Literatur in ihrer reinsten Form«

Walter Klier, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Umschlag Schaarschmidt  

Paul Metcalf

Genua.

Geschichten von unerhörten Begebenheiten

Roman

 

Aus dem Amerikanischen von Anke Schomecker

 

 

Leseprobe

 

Rezension

 

 
Porträt Oh Sae-young

Paul Metcalf

Paul Metcalf wurde 1917 während des ersten Weltkrieges geboren und starb 1999, im letzten Jahr des 20. Jahrhunderts. Mütterlicherseits hatte er einen berühmten UrgroBvater – Herman Melville – väterlicherseits war er mit Roger Williams verwandt, dem Gründer des Staates Rhode Island.

Sein Leben lang studierte er Geschichte, Volkskunde, Ökologie und Ethnologie, doch war er niemals in das gewöhnliche akademische Leben eingebunden. Mit großem Vergnügen erzählte er, daß er und Bill Gates Harvard ohne Abschluß verließen, während ein Terrorist wie der Una-Bomber dort mit Auszeichnung sein Examen ablegte.
Paul Metcalf benutzte niemals einen Computer, doch lange bevor von Gigabytes oder Festplatten die Rede war, war es ihm bewußt, daß wir in einem Informationszeitalter leben.
Er lebte in Massachusetts, doch seine wahre Heimat war die Bibliothek. Und vielleicht war es dieser Anblick der aufgereihten Buchrücken, die sich in den Regalen gegenüberstanden, der Metcalf zu seinen Gegenüberstellungen von Texten über Vorstellungen, Menschen, Orte oder Ereignisse brachte, zu dem, was seine literarische Technik ausmachte. Er beschränkte sich nicht auf den Informationsgehalt, sondern verstand jeden einzelnen Bestandteil als Teil eines (amerikanischen) Zentralnervensystems.

 


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